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VERTICAL SILENCE

VERTICAL SILENCE

TECHNIK: Mischtechnik, Strukturpaste, Acryl, Blattgold (Imitationsgold) auf Leinwand 70 x
140 cm
INSPIRATION Manchester Orchestra – „THE SILENCE“
Das Werk „Vertical Silence“ nutzt das vertikale Großformat als monolithisches Gefäß, das die
gewaltige emotionale Steigerung des zugrundeliegenden Songs aufnimmt und materialisiert.
In einer bewussten Abkehr von der Farbigkeit wird die Konzentration rein auf die strukturelle
Beschaffenheit gelenkt.
Die Oberfläche wurde unter Verwendung von schwerer Strukturpaste so aufgebaut, dass sie
rissigem, erodiertem Beton gleicht. Diese Materialbeschaffenheit repräsentiert die Strophen
des Songs: roh, offengelegt und scheinbar still, jedoch erfüllt von der Spannung des
Unausgesprochenen. Hierbei kommt Strukturpaste in schwerem Auftrag zum Einsatz, die
eine visuelle Resonanz der rohen, ungeschönten akustischen Gitarre erzeugt.
Doch wer den Track kennt, kennt das Crescendo – jenen Moment, in dem die akustische
Gitarre einer gewaltigen Klangwand weicht. Dies ist der Punkt der Interruption, visualisiert
durch das Gold. Die zackige, metallische Gold-Horizontallinie, die gewaltvoll den vertikalen
Fluss unterbricht, ist keinesfalls dekorativer Natur. Sie fungiert vielmehr als visuelles
Äquivalent von Andy Hulls Stimme, die unter der Last des Klimaxes bricht.
Die Applikation des Schlagmetalls erfolgte bewusst so, dass die Textur zerrissen und
geologisch wirkt. Dies veranschaulicht den Durchbruch des Lärms durch das statische
Rauschen der erodierten Struktur. Das Gemälde thematisiert nicht lediglich die Stille als
Zustand, sondern fixiert den exakten Moment ihrer Zertrümmerung.

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