PROJECT 2052
Wo Kunst & KI kollidieren.
Wir schreiben das Jahr 2052. Während Algorithmen menschliche Gefühle spiegeln und optimieren, erforscht Dr. rer. nat. Nadine Gillmaier die unersetzbare Essenz des Menschen. Ein 45-minütiges Resonanz-Erlebnis zwischen analoger Malwucht, KI-Logs und kollektiver Zukunfts-Utopie.
Dystopie als Schutzraum. Utopie als Ziel.
PROJECT 2052 nutzt Technologie nicht zur Selbstentfremdung, sondern als Reibungsfläche. Die promovierte Naturwissenschaftlerin und Künstlerin Dr. Nadine Gillmaier isoliert die Dystopie einer durchoptimierten Welt auf der Leinwand – damit wir sie morgen nicht real durchleben müssen.
Dystopie als Schutzraum
Erst in der Reibung mit der synthetischen Kälte erkennen wir, was unersetzbar menschlich ist: Schmerz, Zweifel, Empathie und analoger Takt.
Phygitale Symbiose
Spürbare Pigmente und raue Acrylschichten treffen auf KI-Videobotschaften und smartphone-gestützte Sensorik im Raum.
Vom Labor zum Manifest 2062
Besucher bleiben keine passiven Konsumenten. Sie verfassen am Ausgang eine 1-Satz-Utopie für das Jahr 2062 und werden Co-Autoren des Folgeprojekts.
Die vier Säulen des Gesamtkunstwerks
Ein vielschichtiges Dispositiv aus Malerei, synthetischer Narration, wissenschaftlicher Standortbestimmung und haptischer Interaktion.
Physische Anker
11 raue Acryl-Porträts in den Formaten 50 × 60 cm und 60 × 80 cm verkörpern Zukunfts-Charaktere und bieten den haptischen Gegenpol zur glatten Bildschirmoberfläche.
Die Narration
Zukunfts-Biografien aus 2052, per QR-Code über Smartphone und Kopfhörer erlebbar. Besonderer Clou: Jeder Charakter stellt dem Besucher eine philosophische Frage zu seinem Thema.
Resonanz-Messung
Fragebogenbasierte Momentaufnahme: Zuordnung zu einem von vier Soziotypen, individueller Buch-Wegweiser und Auswertung per PDF-Download.
Labor-Stationen
4 Exit-Game-Stationen zur echten sozialen Interaktion im Raum plus die finale Feedback-Station zur Co-Creation des Manifests 2062.
Wie viel Souveränität steckt in dir?
Erlebe einen Auszug der Resonanz-Messung direkt im Browser. Wähle unvoreingenommen die Antwort, die deinem Alltagsverhalten entspricht:
„Sie schätzen das Analoge nicht als Rückschritt, sondern als bewussten Schutzraum für ungestörte Kreativität.“
Die Begehungs-Choreografie
In fünf dramaturgisch abgestimmten Akten verwandeln sich die Besucher von passiven Betrachtern in aktive Akteure und Zukunfts-Gestalter.
Deine Vision für das Jahr 2062
Formuliere deinen zentralen Satz für das kollektive Manifest. Jede Eingabe wird Teil der laufenden Forschung für die Folgeausstellung:
Kuratoren-Dossier & Raumanforderungen
PROJECT 2052 ist als schlüsselfähiges Wanderausstellungs-Format konzipiert – modular adaptierbar für White Cubes, Industriehallen oder Science Labs.
Ausstellungsparameter auf einen Blick
Validiert u. a. auf dem Festival der Zukunft (Deutsches Museum München) und im Lagarde1 (Bamberg).
| Parameter | Spezifikation | Anmerkung |
|---|---|---|
| Flächenbedarf | 80 m² bis 250 m² (flexibel skaliert) | Galerieräume, Foyers, Museum-Labs |
| Werke im Raum | 11 Original-Gemälde (Acryl/Mischtechnik auf Leinwand) | Formate 50 × 60 cm und 60 × 80 cm |
| Interaktionsstationen | 4 physische Labor-Tische / Stelen + 1 Feedback-Gate | Inklusive Puzzles, Herzschlag-Sensor, Faden-Matrix |
| Besucher-Infrastruktur | „Bring Your Own Device“ (Smartphone & Kopfhörer) | Keine Leihgeräte-Wartung für das Museum nötig |
| Verweildauer | ca. 45 Minuten pro Besucher/Gruppe | Hohe Besucherfrequenz ohne Engpässe steuerbar |
| Zielgruppen | Erwachsene, Jugendliche ab 14 Jahren, Tech- & Kunstinteressierte | Hervorragend für Bildungsprogramme & Führungen geeignet |
Holen Sie PROJECT 2052 in Ihr Haus
Ob als Sonderausstellung, Festival-Highlight oder partizipatives Lab-Format: Wir stimmen das Raumkonzept individuell auf Ihre Institution ab.